Haselünner Uhu Live

Unter dem Livestream werden wir euch ab sofort auch aktuelle Infos zum Uhu veröffentlichen. 

Wir würden uns freuen, wenn Ihr in dieser schweren Zeit auch an uns kleine Unternehmen denkt und lokal einkauft. Viel Spaß weiterhin. #kauftlokal
Hier geht es zum Malwettbewerb für Kinder, KLICK MICH zusammen mit dem Werbekreis Haselünne.

Liebe Uhufreunde,

Ihr möchtet uns gerne zum Uhu kontaktieren? Lob, Tadel oder ein tolles Foto? Dann sendet uns gerne eine Mail: Uhu-Mail 
Wir versuchen so viele Mails wie möglich zu beantworten. Allerdings sind es doch sehr sehr viele, somit hoffen wir einige Fragen schon in den unten angeführten Texten zu beantworten. 

NOZ-Berichte: (einfach auf das Datum klicken)
13.03. und 21.04.

 

Update vom 10.05.2021

Liebe Uhufreunde, die Uhus wachsen gut und beginnen zu wandern. Draußen in der Natur sind Bruten auf der Erde stark gefährdet. So können dem Uhu Nachwuchs Wildschweine, Dachse und auch Füchse gefährlich werden. Aus diesem Grunde beginnen sie im jetzigen Alter instinktiv zu klettern, um sich abzusetzen. Sie verteilen sich dann in alle Himmelsrichtungen. Die Überlebenschancen sind dann größer, als wenn sie alle zusammen blieben. Wie auch im vergangenen Jahr können sie bei ihren Kletterversuchen schnell mal aus der Kiste purzeln und finden sich dann auf dem Dach wieder. Das ist überhaupt nicht schlimm, da der Eulennachwuchs jetzt nicht mehr auf die Wärme der Mutter angewiesen ist. Natürlich füttert die Mutter auch außerhalb der Kiste weiter. Also kein Problem, dass ist ganz normal so. Auch wenn sie versuchen zurück in ihre Kiste zu kommen, muss man hier nicht eingreifen. Da sie auf dem Dach nicht weit wandern können, finden sie sich meist nach ein paar Tagen in der Kiste wieder. Die Ausreißer genießen auch die Wärme des Kupferdaches und strecken sich nach Uhuart, was sehr seltsam anmuten kann. Auch das ist völlig normal. Also nochmal, es besteht kein Grund zur Sorge.

Viel Spaß noch mit den wundervollen Eulen wünschen

Marco und Andreas

 

Update vom 26.04.2021

Guten Tag liebe Uhufreunde, seit einigen Tagen ist der Uhunachwuchs nun mit drei Jungtieren komplett. Es ist durchaus normal, dass ein Ei taub ist. Die kleinen Uhus gedeihen prächtig, kein Wunder, bietet die Stadt Nahrung im Überfluss. Die Federn im Brutkasten zeigen das Beutespektrum der weltgrößten Eule. Es sind in erster Linie Tauben und Krähen, die aktuell noch ausschließlich das Männchen heranschafft. Das Weibchen wird sich erst zwischen der zweiten und dritten Woche an der Jagd beteiligen. Ihr kommt die Aufgabe zu, die Nahrung für ihren Nachwuchs in schnabelgerechte Happen zu zerteilen. Die Futterübergaben durch das Männchen erscheinen manchmal befremdlich ruppig, dass Weibchen verscheucht seinen Partner regelrecht von der Kinderstube. Das ist unter Eulen ganz normal. Der Mutterinstinkt schützt seinen Nachwuchs selbst vor ihrem Partner. Vögel können nicht schwitzen und müssen sich durch Hecheln Kühlung verschaffen. Das dunkle Kupferdach lässt die Temperaturen über der Sakristei bis in die frühen Nachmittagsstunden mächtig ansteigen, gegen 14:30 spendet der Schatten der Kirche dem Nachwuchs Schatten. Die kalten Nächte sind für die Jungeulen unproblematisch, zum einen wärmen sie sich gegenseitig durch eine Wärmepyramide, zum anderen schützt sie ja noch die Wärme der Mutter, die ja in diesen Wochen nur kurzzeitig den Brutplatz verlässt. Ab dem vierten Lebenstag öffnen die jungen Uhus erstmals ihre Augen, sehen können sie zu diesem Zeitpunkt allerdings sehr schlecht, sind ihre Linsen anfänglich noch trübe. Die Kommunikation mit der Mutter geht in erster Linie über das Gehör und den Tastsinn. Im Alter von 4 bis 6 Tagen versuchen sie sich erstmals erfolgreich auf die Fersen zu setzen. Wenn sie schlafen, liegen sie regungslos lang ausgestreckt verstreut auf dem Boden herum. Für den Betrachter mutet das manchmal recht merkwürdig an, wirken sie doch wie tot. Erst ab Tag 16 Kann ein kleiner Uhu auf den eigen Füßen stehen, ab Tag 20 beginnen sie etwas unbeholfen zu laufen.

Es wünschen Euch noch viele spannende Momente

Marco und Andreas

 

Update vom 11.04.2021

Liebe Uhufreunde, die Haselünner Uhudame nimmt ihr Brutgeschäft sehr ernst und hat selbst bei Minusgraden auf dem Dach der Sakristei der Vincentius-Kirche ihre vier Eier gewärmt. Das erste Ei war am 9. März entdeckt worden. Es kann jetzt also jeden Tag das erste Küken die Schale durchbrechen. Es wird dann noch über eine Woche dauern, bis hoffentlich auch der letzte Junguhu das Licht der Welt erblickt. Wenn die Cam ein Mikrofon hätte, könnte man sie vielleicht schon ihr Piepsen vernehmen, ja, ihr habt richtig gehört, der Nachwuchs kann schon durch die Eierschale mit der Mutter kommunizieren. So verstummen sie bereits instinktiv, stößt ein Elterntier einen Warnruf aus. Na ja, und die Eltern wissen, dass da nun bald ein Schnabel mehr ernährt werden muss. Eventuell zeigt die Cam in den nächsten Tagen einmal eine Fütterung durch den Uhumann. Zwei bis drei Wochen ist der Nachwuchs noch auf die Wärme der Mutter angewiesen und wird gehudert, d.h. durch die Federn der Mutter gewärmt.

Weiterhin viele spannende Momente wünschen

Marco und Andreas

 

Update vom 01.04.2021

Liebe Uhufreunde, die Uhudame brütet nun unaufhaltsam und wird außerhalb des Nestes vom Partner gefüttert. Mit etwas Glück lässt sich mal eine Futterübergabe am Nistplatz beobachten. Die plötzliche Wärme ist auch für die Uhudame ungewohnt. Da sie ihr Federkleid nicht zur Seite legen kann, muss sie sich durch Hecheln Abkühlung verschaffen. Das kann einem als Betrachter schon mal irritieren, ist aber harmlos. Wer nach Sonnenuntergang den Vogel genau beobachtet, wird so ein ähnliches Verhalten bemerken, nur viel weniger frequent. Die weiße Kehle ist dabei deutlich zu sehen. Die Uhudame ruft nach ihrem Partner. Dies ist sowohl ein Zeichen von Hunger als auch eine Sozialbindungsgeste.

Weiterhin viele spannende Momente

wünschen Euch Marco und Andreas

 

16.03.2021

…die kalte Witterung hat die Haselünner Stadtuhus in diesem Jahr wohl ausgebremst, sie begannen fast zwei Wochen später ihr Brutgeschäft als im vergangenen Jahr.
Der zweisilbige Balzruf „buhoo“ tat aber schon seit Dezember ihre Anwesenheit kund. Das Weibchen ist leicht an seinem höheren „uhju“ zu erkennen. Das Weibchen hatte bereits vor der Kälte in seinem von Gewöllen übersäten Brutkasten eine Nistkuhle gescharrt.
Am 09. März legte sie ihr erstes Ei. Aktuell besteht das Gelege schon aus drei Eiern.

Das Brutgeschäft bestreitet das Weibchen allein. Nach 32 – 35 Tagen wird der erste Jungvogel schlüpfen.
Bis zu diesem Zeitpunkt ist ausschließlich das Männchen für die Ernährung zuständig. Die Fütterungen finden fast nie am Nest statt. Das Weibchen nutzt die Brutunterbrechung, um ihr Gefieder zu lüften und die Flügel zu strecken.

Grüße
Marco und Andreas
Datenschutz-Einstellungen
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung bei der Nutzung unserer Website zu verbessern. Wenn Sie unsere Dienste über einen Browser nutzen, können Sie Cookies über die Einstellungen Ihres Webbrowsers einschränken, blockieren oder entfernen. Wir verwenden auch Inhalte und Skripte von Drittanbietern, die Tracking-Technologien verwenden können. Sie können unten selektiv Ihre Zustimmung geben, um solche Einbettungen von Dritten zuzulassen. Umfassende Informationen über die von uns verwendeten Cookies, die von uns erhobenen Daten und deren Verarbeitung finden Sie auf unserer Datenschutzerklärung
Youtube
Zustimmung zur Anzeige von Inhalten von - Youtube
Vimeo
Zustimmung zur Anzeige von Inhalten von - Vimeo
Google Maps
Zustimmung zur Anzeige von Inhalten von - Google
Spotify
Zustimmung zur Anzeige von Inhalten von - Spotify
Sound Cloud
Zustimmung zur Anzeige von Inhalten von - Sound